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Es gibt viele verschiedene Thrips-Arten, die die Kakteen in ähnlicher Art und Weise schädigen. Häufig werden zarte Triebe von ihnen angenagt. Ein Schadbild ist eine winzig , mit gelben Flecken punktierte Kakteen-Epidermis. Auch auffällig viele verzwergte und missgestaltet Blüten bzw. Blütenblätter können auf einen Befall von Thripse hindeuten. Thripse sind etwas 2 mm lang und bewegen sich im Verhältnis zu ihrer Größe sehr rasch. Oberflächlich betrachtet sehen sie wie längliche, wurmartige Wesen mit Beinen aus. Wobei Laven und ausgewchsene Tiere kaum voneinander zu unterscheiden sind. Lediglich die Flügel verraten hierbei ein älteres Tier. Thripse sind im Sommer fast überall in der Natur zu finden. Durch geöffnete Fenster und Türen gelangen sie leicht ins Haus, Gewächshaus oder Frühbeet. Insektengitter sind für sie leicht zu überwinden und bilden hierbei keinen Schutz. Thripse pflanzen sich relativ rasch fort.
Thrips Foto: UHH
Eine Population ist in der Regel nach 7 bis 10 Tagen abgeschlossen. Sie bevorzugen Temperaturen oberhalb von 32 °C, bei geringer Luftfeuchtigkeit. Eine erfolgreiche Bekämpfung ist wie bei allen Schädlingen das rechtzeitige Erkennen eines Befalls. 2 Behandlungen von systemische Spritzmitteln Ausgewählte Pflanzenschutzmittel im 2-wöchentlichen Abstand dürften hierbei erfolgreich verlaufen. Eine Kombination aus Gießen und Spritzen ist hierbei sinnvoll, um den Befall an Trieben, als auch im Substrat zu bekämpfen.
Trauermücken sind winzige, braune bis schwarze Insekten, durch unregelmäßige Flugbahnen in unmittelbarer Nähe der Pflanzen auffallen. Bei genauerer Beobachtung kann man erkennen, daß die Trauermücken aus dem Boden schlüpfen. Ausgewachsene Tiere sind für die Kakteenpflanzen jedoch in erste Linie unproblematisch, jedoch die Larven verusachen beträchtlichen Schaden. Vom Aussehen sind es weißliche bis transparente Würmchen, die in den oberen Schichten des Substrates leben. Sie schlängeln sich zwischen den Bodenpartien durch und ernähren sich von organischem Material und Pflanzenwurzeln.
Trauermückenlarve Foto: UHH
Große Pflanzen mit einem ausgedehnten Wurzelwerk können sie nicht so schnell schädigen. Bei Sämlingen an Aussaaten ist der Verlust aber verheerend. Oftmals wird hierbei eine ganze Aussaat zerstört. Trauermücken benötigen eine warme und feuchte Umgebung. Ausgewchsene Tiere lassen sich mit Gelbtafeln bzw. Gelbstickern einfangen. Laven werden durch Feuchtigkeitsentzug bekämpft, indem man das Substrat gut abtrocknen lässt. Aussaaten kann man eventuell noch retten, indem frühzeitig ein Befall erkannt wird und noch nicht befallene Pflanzen abgewaschen und schnell in ein anderes Substrat pikiert werden. Grundsätzlich sollte aber zur Aussaat mineralisches Substrat verwendet werden. Somit wird den Trauermücken die Nahrungsgrundlage entzogen. Ausgewachsen Pflanzen, die einen Lavenbefall aufweisen stehen zu feucht. Ändern sie hier ihr Gießverhalten. Eine Pilzinfektion wäre dann sehr wahrscheinlich der nächste schädigende Verlauf.
Weiße Fliegen sehen winzigen ausruhenden Schmetterlingen ähnlich. Sie fliegen nur bei Störungen auf und lassen sich nach kurzer Zeit wieder nieder. Die Larven sind ebenfalls an der Pflanzenoberfläche und sehen wie kleine Schüppchen aus. In sämtlichen Entwicklungsstadien saugen sie Pflanzensaft. Die Überreste der Verdauung lagert sich als Honigtau ab, der in der Folgezeit von schwarzen Rußpilzen besiedelt wird und das Aussehen der Pflanzen beeinträchtigt. Zur Bekämpfung kann man systemisch Wirkende Spritzmittel
Weiße Fliege
einsetzen. Es gibt mehrer unterschiedliche Arten der weißen Fliege. Sie befallen aber ausschlielich Blattpflanzen. Somit ist eine Schädigung an Blattkakteen nur möglich.