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Reisebericht: Dominikanische Republik, Halbinsel Samana, Las Galeras, Casa Marina Bay
Anreise: Mit dem Zug begann für uns die lange Reise. Am 24.03.2003 von Magdeburg bis nach Duisburg, wo wir ein gutes Hotelzimmer, in entsprechender Bahnhofsnähe ausgesucht hatten. Wir buchten das IBIS-Hotel, wo eine Übernachtung im Doppelzimmer + Frühstück für 77 Euro angeboten wurde. Eine Anreise am Abflugtag hätte sehr zeitiges Aufstehen bedeutet. Man sollte auch hierbei schon an die Rückreise denken. Wer möchte nach einem Nachtflug noch selber mit dem Auto 4 Stunden fahren? Nach der Übernachtung in Duisburg und einem reichhaltigen Frühstück, lag die letzte Bahnetappe vor uns. Von Duisburg aus, fuhren die Züge im 10 Minutentakt über Düsseldorf/Flughafen, von wo aus auch der Condorflug DE 2248 um 10:30 Uhr starten sollte. In Düsseldorf/Flughafen waren wir über den Check-In sehr angenehm überrascht. Kannten wir doch bisher nur den Frankfurter Flughafen und hatten uns auf einen längeren Fußmarsch mit dem Reisegepäck eingestellt. Das war aber hier nicht der Fall, denn in Düsseldorf gibt es (gab es: wurde 2003 leider wieder eingestellt) einen eigenen Terminal im Bahnhof, wo 2 Schalter für unseren Flug bereits geöffnet waren. Das Einchecken war somit schon um 8 Uhr erledigt, da beide Schalter leer waren. Anschließend fuhren wir mit der Schwebebahn zum Airport-Terminal, wo der Sicherheitscheck noch bevor stand. Mit etwa 20 Minuten Verspätung hoben wir dann ab. Das Flugpersonal hatte wohl an diesem Tag nicht so richtig Lust gehabt. Mit Getränken war man in den ca. 10 Stunden Flug nicht gerade sehr großzügig. Auch das Abräumen der Tabletts dauerte. Wer etwas größer gebaut ist, weiß was ich meine. Da ist man froh, diesen Klapptisch wieder am Sitz des Vordermanns zu befestigen. Nach einem recht ruhigen Flug, landeten wir planmäßig um ca. 15:30 Uhr Ortszeit. Am Flughafen Puerto Plata wurden wir schon vom Neckermann-Reiseleiter erwartet, um uns den entsprechenden Bus zuzuweisen. Nun standen noch ca. 4 Stunden Busfahrt bevor. Rasant gestaltete sich die Reise an der sehr schönen Atlantikküste. Vorbei an den Touristenhochburgen Sosua und Cabarete. Nach einer zwischenzeitlich eingelegten Pause und unzähligen Schlaglöchern, kleinen Gräben quer über die Straße und Betonsockeln (vor Schulen und Polizeistationen), erreichten wir erschöpft das Casa Marina Bay um ca. 20:30 Uhr. Die Zimmer wurden relativ schnell vergeben und nach einer dringend benötigten Dusche ging es auch gleich ins Bett.
 
 
Empfang - Reception: Die Reception und der Empfangsbereich sind relativ klein. Nach dem Eintreten des hotelseitigen Eingangs befindet sich rechts ein kleiner Raum, wo es möglich ist im Internet zu surfen. Eine halbe Stunde kostet RD$ 25 (25 Dom. Peso), rund 1 Dollar. Die Geschwindigkeit hat ungefähr die Qualität eines lahmen 33.6 Modems, wenn nicht sogar weniger. Man sollte also viel Zeit mitbringen, was im Urlaub sicherlich nicht das Problem ist. Im Touristenzentrum Las Galeras gibt es ein Internetcafé, wo unsere Reiseleiterin meinte,
Blick in rechter Richtung beim verlassen des Empfangsbereiches
dass hier die Geschwindigkeit der Verbindung etwas höher liegt. Das konnten wir nach einem Test nicht bestätigen. Hier beträgt der Preis RD$ 0,75, die Mindestnutzung ist auf 10 Minuten festgelegt. Das wären bei 30 Minuten RD$ 22,50.
Hinter diesem Raum wurde eine kleine Sitzecke eingerichtet. Linksseitig befindet sich die Reception. In der Mitte steht ein Palmenkübel. Geradeaus verläßt man das Empfangsgebäude. Von hier aus gelangt man linksseitig zum Strandweg nach Las Galeras, den Taxiständen, von wo aus die Halbinsel auf eigene Faust erkundet werden kann. Hier warten auch die Fahrzeuge für die gebuchten Ausflüge. Leider haben wir die Erfahrung gemacht, dass den Angestellten an der Reception die nötige Sorgfalt fehlt. Viele Leute stellten nach dem Einchecken fest, dass sie einen Bungalow, statt ein gebuchtes Zimmer oder umgedreht bekamen. Wahrscheinlich hat sich das Hotel ein wenig mit der Gästebelegung übernommen. Uns rief man 2 Tage vor der Abreise abends auf dem Zimmer an und fragte, wann wir denn endlich auschecken wollten. Meine mitgenommene Reisebestätigung klärte den Irrtum auf. Man hätte uns laut Computer das Zimmer 293 zugeteilt.
Reception
Blick in Richtung Hotelbereich
Am Tag des Eincheckens haben wir aber den Schlüssel für das Zimmer 173 erhalten und es wurde versäumt, das auch im Computer zu ändern. Das gesamte Personal war aber zu jeder Zeit sehr freundlich und hilfsbereit. Gerade die Freundlichkeit und Herzlichkeit schuf eine angenehme und wohl fühlende Atmosphäre.
Hotelanlage: Die Hotelanlage und der Hotelgarten ist sehr gepflegt und mit vielen blühenden Pflanzen angelegt. Viele Kokospalmen spenden hier den notwendigen Schatten. Nach dem Verlassen des Empfangsbereichs befindet sich auf der rechten Seite der Zugang zum Friseur, wo man sich einen neuen Rastalook zulegen kann. Gerade bei vielen weiblichen Urlaubern war das zu beobachten. Gleich daneben befindet sich der Hotelshop. Hier gibt es Souvenirs, Rum, kalte Getränke, Ansichtskarten, diverse
Blick aus dem Empfangsbereich in den Hotelbereich
Zeitschriften und noch vieles mehr käuflich zu erwerben. Alle Artikel sind in RD$ (Dom. Peso) ausgepreist. Bezahlt werden kann wahlweise in €, US$ oder RD$. Der Kurs ist aber hier, wie auch an der Reception nicht sehr günstig.
Besser man tauscht das Geld vor dem Shopping im Touristenzentrum Las Galeras. Etwas weiter dahinter befindet sich der Hotelarzt, welcher 24 Stunden erreichbar ist. Benötigt man seine Dienste, möchte er nach der Behandlung entsprechend bezahlt werden. Akzeptiert werden Bargeld oder Kreditkarten. Weiterhin befindet sich rechtsseitig der Zugang zum Theater, wo jeden Abend ab 21 Uhr ein abwechslungsreiches Animationsprogramm geboten wird. Ab 20.30 Uhr - 21 Uhr wird immer ein Programm für die jüngsten Urlauber veranstaltet. Da wir nicht so große Animationsfreunde sind, kann ich keine näheren Ausführungen über die einzelnen Vorstellungen schreiben. Wir suchen im Urlaub mehr die Ruhe und Entspannung und halten uns bei Animationsprogrammen dezent zurück. Vor dem Theater können die Ausflugsangebote der einzelnen Reiseveranstalter eingesehen werden. Vielen Urlaubern war das Angebot an Touren aber zu dürftig. Dazu aber mehr in einer gesonderten Rubrik, wo auf einzelne Touren eingegangen wird. Hier findet man auch wichtige Tips und Informationen zum eingewöhnen bzw. vor der Abreise
Ein Wegweiser erleichtert die Orientierung
eventuelle Verschiebungen der Abflugzeiten. Am Tage der Rückreise hängen diese Informationen an der Reception aus.
Nach den Angeboten der Reiseveranstalter schließt sich gleich das Buffetrestaurant "El Aserradero" an. Hier kann man das Frühstück zwischen 7 Uhr und 10.30 Uhr, das Mittagessen zwischen 12.30 Uhr und 15.00 Uhr und das Abendessen zwischen 18.30 Uhr und 22 Uhr einnehmen. Zum Essen kann man nur "einsame Spitze" sagen. Zum Frühstück kann man sich ein Omelett nach eigenen diversen Zutaten zubereiten lassen, es steht ein reichhaltiges warmes Buffet zur Verfügung, Toast, Cornflakes,
Pool 1
verschiedenen Brötchen- und Brotsorten und ein umfangreiches Obstbuffet treffen hier sicherlich den richtigen Geschmack. 3 verschieden Obstsäfte (Ananas, Passionsfrucht und Orange) werden angeboten. Der Kaffee schmeckt auch recht gut. Zum Kaffee kann man entweder Milchpulver benutzen oder warme Milch, welche in Kannen zur Verfügung steht. Hierbei ist es aber mehrmals passiert, dass aus der Kanne eine wässrig-bläuliche Suppe heraus kam.
Pool 2
Ein Mal musste eine Schale Cornflakes wieder abgeräumt werden, weil die kalte Milch schon ziemlich verdorben schmeckte. Bei dem sehr warmen Klima dort, geht das eben sehr schnell. Zum Mittag steht jeden Tag das Nationalgericht Hähnchen mit Reis am warmen Buffet bereit.
Wir empfehlen, einmal das "Fleisch kreolisch" zu probieren. Zusätzlich gibt es verschieden Fleisch- und Fischzubereitungen. Wer Reis nicht so mag, bekommt am Buffet auch Kartoffelgerichte. Einheimische Gemüse- und Wurzelzubereitungen sollte man aber vorher ausprobieren. Wem das alles nicht zusagt, kann sein spezielles Nudelgericht aus verschiedenen Zutaten zusammenstellen. Ein umfangreiches Salat- und Obstbuffet ist rechtsseitig aufgebaut. Wer Appetit auf süße Speisen hat, der kann sich am Kuchenbuffet sowie an der
Poolbar "Arierto"
Eistruhe bedienen. Die Getränke werden mittags und abends an der Bar ausgeschenkt. Das Abendessen steht immer unter einem bestimmten Motto. Hier wird eine sehr schöne Dekoration aufgebaut.
Es kann durchaus passieren, dass Ihnen deutsche Küche serviert wird. Sehr lecker war der italienische Themenabend. Wer nach dem Abendessen etwas zur Verdauung benötigt, kann sich den richtigen Cocktail aus der Getränkekarte aussuchen. Das Bier "Presidente" kann man trinken, schmeckt aber etwas dünn. Leicht rechts gegenüber befindet sich die Poolbar "Arierto". Leider war das Platzangebot in den Nachmittags- und Abendstunden sehr schnell erschöpft und man mußte schon eine gehörige Portion Glück haben, einen Platz zu
Das Buffetrestaurant "El Aserradero"
ergattern. Viele Urlauber nutzten die Liegen der Poolbar als Sitzmöglichkeit, was aber eine recht unbequeme Alternative war. Meistens setzten wir uns wieder im Buffet-Restaurant an einen Tisch.
Dieser Umstand fiel täglich sehr negativ auf. Hier sollte sich der Hotelbetreiber eine bessere Lösung einfallen lassen, da zur Abendessenszeit im Buffetrestaurant nicht gerade ein reichhaltiges Platzangebot zur Verfügung steht. Der Hotelpool besteht aus 2 kleineren Becken. Ehrlich gesagt, haben wir schon schönere Pool-Landschaften gesehen, was aber sicherlich Geschmacksache ist. Vom Strand waren wir sehr enttäuscht. Meist flaches, trübes und ruhiges Wasser.
Teichanlage mit Wasserschildkröten
Selbst bei Sturm bilden sich nur kleine Wellen. Manchmal fragte man sich schon, warum die rote Flagge gezogen wurde. Die Wellen des Atlantiks prallen am Riff, welches sich in ca. 300 - 400 m vor dem Strand befindet, ab. Auch die Strandlänge von ca. 300 m ist nicht gerade sehr großzügig bemessen.
Links und rechts davon befinden sich entweder scharfkantige Felsen aus Korallenablagerungen oder eine modrig-schlammige Masse, die bis ins Wasser reicht. Bei Ebbe und entsprechender Flaute sinkt der Wasserspiegel sehr stark ab. Das Baden war durch viele Wasserpflanzen nicht sehr angenehm. Lediglich in der Mitte des Strandabschnittes war eine sandige Zunge auszumachen. Eine Süßwasserdusche steht dem Urlauber zur Verfügung, um sich vom klebenden Salzwasser zu befreien.
Nashornleguan
Diese ist nach einem längeren Fußmarsch neben dem "Sea Scape Restaurant" zu finden. Es blieb ja noch die Alternative, am öffentlichen Strand von Las Galeras baden zu gehen, der wesentlich größer und schöner ist, diese Unternehmung wurde aber nach den ersten Funden von Glasscherben im Wasser aufgegeben.
Im Allgemeinen sah es außerhalb der Hotelanlage sehr vermüllt aus. Hier wird anscheinend der anfallende Unrat an Ort und Stelle liegen gelassen. Schnorchler können kostenpflichtig (20 US$) in einem markierten Bereich (ca. 100m im Wasser vom Hotelstrand entfernt) ihrem Hobby nachgehen. Selten hat jeman dieses sehr teure Angebot angenommen.
Hotelstrand
Besser wäre es hier, einen Termin in der ansässigen Tauchschule zu buchen, die mit dem Boot diverse Rifftouren unternimmt. Da wir weder schnorcheln noch tauchen, können wir über diese Ausflüge leider keine Angaben machen.
Unmittelbar am Strand befindet sich das "Sea Scape" Restaurant. Hier kann das Abendessen nach vorheriger Anmeldung "A-la-carte" eingenommen werden. Leider haben wir versäumt, einen entsprechenden Termin zu buchen. Man berichtete uns, dass ein sehr schönes und stimmungsvolles Ambiente geschaffen wird und die Spezialitäten sehr schmackhaft sind. Wer einmal Langusten probieren möchte, sollte die Brieftasche nicht vergessen. Sie sind nicht "All-Inclusiv" zu bekommen. Auch unmittelbar am Hotelstrand befindet sich die Disco, welche ab 23 Uhr geöffnet hat. Leider lagen wir dann schon im Bett. Die Cocktails machen ja so müde. Nebenan wurde ein kleines Gehege mit den vom Aussterben bedrohten Nashornleguanen angelegt. Sehr possierliche Tierchen, die die meiste Zeit faul in der Gegend lagen. Bei den Temperaturen hätte man sicherlich auch nichts anderes gemacht. Dahinter befinden sich eine Teichanlage und der Hotelmasseur. In der Teichanlage sind diverse Fische und Wasserschildkröten. Ferner bietet die Hotelanlage noch einen Tennisplatz, eine Minigolfanlage und eine Reitschule. Für die Jüngsten steht eine Kinderbetreuungsstätte unweit des Leguangeheges zu Verfügung. Auf dem Hotelgelände laufen einige Tiere frei herum. Gesehen haben wir mehrere Hühner und Hähne, 2 Gänse,ein Pfau und Katzen. Durch die hotelansässige Reitschule sieht man um das Hotelgelände Pferde weiden. Rechts von der Hotelanlage ist eine kleine Rinderherde. Links neben der Tauchschule bietet Augusto Touren mit dem Funny-Bike an. Ausflüge für 2 Personen kosten 50 US$ pro Person. Wer allein fahren möchte, muß 70 US$ bezahlen. Mehr dazu im Ausflugsbericht.
Verschiedene Schmetterlingsarten sieht man im Hotelgarten
Der Friseur (links) und Hotelshop (rechts)
Die Spechte sind unüberhörbar
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