| Reisebericht: Dominikanische Republik, Halbinsel Samana, Las Galeras, Casa Marina Bay |
| Hotelzimmer und Bungalows: Die Hotelzimmer sind sehr gemütlich eingerichtet. Die bequemen Betten ermöglichen einen erholsamen Schlaf. In einem Spiegelschrank mit verschiebbaren Vorderteilen kann man sein Gepäck verstauen. Hier ist auch der Zimmersafe untergebracht, der gegen Gebühr benutzt werden kann (200 RD$ pro Woche). Der Fernsehschrank bietet zusätzlich Schubfächer. Im TV empfängt man diverse amerikanische (CNN, TNT, Discovery, HBO) und einheimische Kanäle. | ![]() |
| Zugang zu den Hotelzimmern |
| Die Bildqualität ist von Kanal zu Kanal verschieden aber allgemein nicht sehr gut. Die "Deutsche Welle" wurde während unseres Aufenthaltes nicht angeboten, da sich die Satelitenanlage noch in der Umstellung befand. Das Bad ist sauber und geräumig. Die Dusche besteht aus einer Kombination von Badewanne mit eingebauter Dusche. Ein Vorhang verhindert Spritzwasser. Der Zimmerservice ist zwar in Ordnung, hat aber eine gewöhnungsbedürftige Arbeitsweise. Die Reinigungszeit ist zwischen 9 Uhr und 17 Uhr. Oftmals kam es vor, dass nach dem Frühstück alle Handtücher aus dem Bad entfernt und nachmittags gegen 17 Uhr erst wieder frische Handtücher vorbei gebracht wurden. Empfehlenswert ist, nach der Morgentoilette mindestens 1 Handtuch zu verstecken, damit man im Laufe des Tagen eine Möglichkeit zum abtrocknen hat. |
| Strandtücher werden am Animationspavilion neben der Poolbar "Arierto" ausgegeben. Beim Einchecken bekommt jeder Gast eine Plastikkarte (im Briefumschlag), auf denen die Strandtücher ausgegeben werden. Beim Auschecken müssen diese Plastikkarten wieder abgegeben werden. Wer eine Karte verliert, sollte gleich die Brieftasche an der Reception bereit halten. Die Strandtücher können ohne Aufpreis so oft gewechselt werden, wie man es möchte. Die Terrasse ist geräumig, gefliest und sauber. | ![]() |
| Betten im Hotelzimmer |
| Auf 2 Plastikstühlen kann man sich entspannen oder die Geckos, Spechte, Schmetterlinge und Kolibris beobachten. Da wir ein Zimmer mit Terasse hatten, können wir über die Beschaffenheit und Ausstattung der Balkone nichts schreiben. Leider fehlt auf allen Zimmern ein Kühlschrank, wo man Erfrischungsgetränke kühl aufbewahren kann. Der Reinigungsservice stellt jeden Tag eine Kanne mit frischem Trinkwasser in das Zimmer, welches aber relativ schnell die Zimmertemperatur annimmt. |
| Getrunken haben wir dieses Wasser aber nur sehr selten, da immer ein etwas bitterer Nachgeschmack dabei war. Besser schmeckt hier schon das deutsche Mineralwasser, welches im Hotelshop erhältlich ist. Das Leitungswasser ist kein Trinkwasser und sollte nur zum Waschen und Zähneputzen verwendet werden. Wer Batterien für die Videokamera oder den digitalen Fotoapparat aufladen möchte, steht vor einem Problem. Die gesamten Stromversorgung (Beleuchtung, Steckdosen und Klimaanlage) | ![]() |
| Morgenstimmung auf der Terrasse |
| wird nach betreten des Zimmers mit dem Zimmerschlüssel aktiviert. Wenn Sie das Zimmer gemeinsam verlassen, müssen Sie den Zimmerschlüssel ja wieder mitnehmen und somit die elektrische Anlage ausschalten. Neben der Tür befindet sich ein Schloss, welches nach rechts gedreht wird. Auch ist die elektrische Schaltung im Zimmer nicht gut durchdacht. Die Stehlampen sind über einen zentralen Lichtschalter geschaltet, die an den Steckdosen angeschlossen sind. Es gibt aber die Möglichkeit, bei eingeschaltetem Lichtschalter, die Stehlampe direkt auszuschalten. Unter der Glühbirne befindet sich ein kleiner schwarzer Umschalter. |
| Nun besteht gerade zur Schlafenszeit folgendes Problem für das Aufladen der Batterien. Wenn Sie das Licht zentral über den Lichtschalter löschen, schalten sie somit fast alle Steckdosen aus. 2 Steckdosen sind von dieser Schaltung nicht betroffen. Das wäre das Steckdosenpaar, womit auch der Fernseher betrieben wird. Alternativ können Sie auch den zentralen Lichtschalter eingeschaltet lassen, und löschen jede Lampe separat über diesen kleinen schwarzen Schalter. Dann stehen ihnen auch mehr eingeschaltete Anschlüsse zur Verfügung. | ![]() |
| Bungalow |
| Hoffentlich war das jetzt nicht zu kompliziert beschrieben. Die Steckdosen entsprechen der US-Norm und werden mit 110 Volt betrieben. Also den Adapter nicht vergessen. Die Bungalows sind sehr abgewohnt. Sie waren auch die ersten Gebäude, die vor 12 Jahren in der Hotelanlage gebaut wurden. Später kamen dann erst die Hotelzimmer hinzu. Wenn Sie sich für einen Urlaub im Casa Marina Bay entscheiden, buchen Sie lieber die etwas günstigeren Hotelzimmer. Einige Urlauber sind in den ersten Tagen wieder aus den Bungalows ausgezogen. Man berichtete uns, dass die Klimaanlage laut und die Sitz- und Schlafgelegenheiten sehr durchgesessen bzw. durchgelegen waren. Das Platzangebot in diesen Bungalows ist aber sehr großzügig. Wenn Sie nach Deutschland telefonieren möchten, so wird im Hotel pro angefangene Minute ein Preis von 40 RD$ (ca. 2 US$) berechnet. Die erste Minute beginnt bereits nach dem 4. Klingelton. Günstiger telefoniert man in Las Galeras bei der öffentlichen Telefongesellschaft Codetel oder im Touristenzentrum (ca. 1 US$/Minute). Noch günstiger geht es, wenn Sie sich aus Deutschland anrufen lassen. Zum Beispiel mit der Billigvorwahl 01078 kostet hier die Minute 19 Eurocent/Minute. Eine Direktdurchwahl auf die Zimmer ist nicht möglich. Daher sollte der Anrufer schon Ihre Zimmernummer kennen, damit die Reception den Anrufer durchstellen kann. Möchten Sie eine Postkarte versenden, so kommt diese mit etwas Glück auch in Deutschland an. Rechnen Sie aber mit einer Zustellzeit von 4 Wochen bis 3 Monaten. Das Porto beträgt 15 RD$. Geben Sie diese Karte besser unfrankiert bei ihrer Reiseleitung ab, so kommt sie nach ca. 10-14 Tagen mit dem UPS-Service sicher an. Der Preis beträgt 25 RD$/Karte. |
| Las Galeras: Der kleine Fischerort Las Galeras ist am Besten über den mit Palmen bewachsenen Strandweg zu erreichen. Vom Strandweg aus ist immer wieder die atemberaubende Kulisse der Bahia de Rincón zu bestaunen. Nach etwa 10-15 Minuten erreicht man die am Strand gebaute und von Dominikanern betriebene Fischgaststätte. Hier warten auch die einheimischen Pick-Ups oder Minibusse "Guaguas" zu einer Fahrt z.B. nach Samana (Santa Barbara de Samana). Der Preis für einen Transfer ist wesentlich günstiger | ![]() |
| Karibikimpression am Strand von Las Galeras |
| (30 RD$ pro Person), als mit einem normalen Taxi (300 RD$), welches vor dem Hotel wartet, da man auf der Pritsche zu sechst (oder noch mehr) die Fahrt durchführt. Die Guaguas fahren alle 20-30 Minuten von 7 Uhr - 18 Uhr, letzte Rückfahrt von Samana nach Las Galeras ist um 17 Uhr. Eine Fahrt sollte man schon einmal mitmachen. Versuchen sie aber bloß nicht hinter das Geheimnis dominikanischer Verkehrsregelung zu kommen. Es wird Ihnen nicht gelingen. |
| Schlendert man ein wenig die Zufahrtsstraße nach Las Galeras entlang, erreicht man nach ca. 150 m hinter der Kreuzung (Touristenzentrum), auf der rechten Seite, den Souvenir-Shop "A Costa". Eduardo und Juana bieten dem Besucher erst einmal einen Starken Kaffe und ein Gläschen "Mama Juana" als Willkommenstrunk an. Letzteres ist eine starke Kräutermixtur aus Honig, Rum, Wein und diversen einheimischen Kräutern, was auch allgemein als Potencia (Potenzmittel) bezeichnet wird. Zum Verkauf stehen Ketten und Armreife mit Larimarstein | ![]() |
| Fischgaststätte am Strand von Las Galeras |
| (Halbedelstein) bestückt, haitianische naive Malereien, Holzschnitzereien, Zigarren, Rum und Laime-Puppen. Letzteres sind Puppen ohne Gesicht, da sich die dominikanische Bevölkerung im Laufe der Zeit aus vielen Rassen zusammengesetzt hat. Man glaubt, eine Puppe mit einem Gesicht würde nur eine bestimmte Rasse darstellen. |
| Zum Thema Glauben ist noch zu erwähnen, dass es in der Dominikanischen Republik zwei kirchliche Hauptglaubensrichtungen gibt. Zum einen sind das die Katholika und zum anderen die Evangelika. Nun ist das aber nicht mit den deutschen Katholiken und Evangelisten zu vergleichen. Vereinfacht gesagt dürfen die Anhänger der Katholika eigentlich alles, wie mehrere Frauen besitzen, Alkoholkonsum, kurze Hosen tragen, Rauchen und in die Kirche gehen wann es ihnen gerade in den Sinn kommt. Die Anhänger der Evangelika müssen ein verhalteneres Leben führen. | ![]() |
| Zufahrtsstraße nach Las Galeras auf dem linken Bildrand befindet sich das Touristenzentrum |
| Hier verhält sich das genau umgedreht. Also 1 Frau, kein Alkohol und kein Tabak... Auch sollte die Kirche mehrmals die Woche besucht werden, sonst kann es passieren, dass man hier wieder ganz hinten sitzen muß bzw. bei groben Vergehen aus der Kirche gänzlich ausgeschlossen wird. |
| Ehen zwischen Katholika und Evangelika sind nicht zulässig. Ein Partner muß vor der Ehe der jeweiligen Glaubensrichtung beitreten. Jeder Anhänger hat die Aufgabe, Landsleute für seine Kirche zu gewinnen. Das sind aber nur die Aussagen der Dominikaner, die ich hier niedergeschrieben habe. Was daran wahr ist, weiß bestimmt nur der Insider. Zurück zu Eduardo und Juana. Haben Sie ein passendes Souvenir gefunden, so sollten Sie nicht gleich den genannten Preis bezahlen. Handeln ist eine Lieblingsbeschäftigung der Einheimischen. Vom genannten Preis können noch gut 30 Prozent runter gehandelt werden. Bei Ausnahmen sind bis zu 50 Prozent drin. Mit etwas Geschick machen Sie bestimmt ein Schnäppchen. Bitte beachten Sie, dass Korallen, Schildpatt und große Muscheln nicht nach Deutschland eingeführt werden dürfen. Sie können dem Zoll nicht nachweisen, dass diese Artikel bereits beim Erwerb tot waren. | ![]() |
| Papageienvogel |
| Erwischt man Sie damit, wird es sehr teuer. Die gekauften Artikel werden einbehalten. Leicht schräg gegenüber befindet sich ein Laden, wo man oftmals auf der Theke den einheimischen Papageienvogel sitzen sieht. |
| Leider sind diese possierlichen Vögel auf der Halbinsel Samana fast ausgestorben. In der freien Natur sind sie sehr scheu und meiden den Menschen. Neben dem Touristenzentrum befindet sich ein Drogerie/Apotheke (Farmacia). Hier ist eine kleine Auswahl an Drogerieartikeln und Medikamenten erhältlich. Daneben befindet sich ein lokaler Anbieter von Ausflügen. Meistens werden Sie schon auf der Straße angesprochen und man drückt ihnen das Tourenprogramm in die Hand. Das Ausflugsprogramm ist gleich dem des im Hotel | ![]() |
| Die Playa Las Galeras |
| ansässigen Anbieters IBERDOM. Die Ausflüge sind hier aber wesentlich günstiger. Nach Auskunft unserer Reiseleitung verfügt dieser Anbieter aber über nicht ausreichenden Versicherungsschutz. Wenn Sie während einer Tour verunfallen, dürfen Sie alle anfallenden Kosten zur Genesung selber tragen. |
| Hier ist also Vorsicht geboten. Die Funny-Bikes machten nicht gerade den Eindruck, besonders gepflegt zu werden. Später buchten wir die Funny-Bike-Tour beim hotelansässigen Augusto, der nach eigenen Angaben eine entsprechende Unfallversicherung abgeschlossen hat. Bei seinen Touren besteht eine Helm- und Brillenpflicht und die Fahrzeuge waren in einem gepflegten Zustand. Funny-Bike-Touren werden, außer bei ITS, von keiner anderen Reiseleitung angeboten. Die ITS-Tour wird vom Anbieter in Las Galeras durchgeführt, nicht von Augusto. | ![]() |
| Vorbei ziehender Regenschauer |
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| Eine Übersichtskarte an der ersten Kreuzung dient zur Orientierung | Eine Bar und ein kleiner Souvenirshop laden ein |
| Halb rechts vom Touristenzentrum, auf der Zufahrtsstraße zum Hotel befindet sich ein Geldautomat der BanInter. Mit der Creditcard oder der EC-Karte können täglich bis zu 5000 RD$ abgehoben werden. US$ und Euro werden nicht ausgezahlt. Beachten sie hierbei, dass Sie die Landeswährung nicht ausführen dürfen. Tauschen oder heben Sie immer so viel Geld ab, wie Sie momentan brauchen. Ein späterer Rücktausch in US$ ist mit hohen Wechselgebühren (etwa 30 Prozent) verbunden. |
| 25.03.2003 - 09.04.2003 |