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Allgemein: Ein mehr oder weniger großes Gewächshaus zu besitzen, ist wohl der Traum eines jeden Kakteenfreundes. Hierbei werden die natürlichsten und vielseitigsten Möglichkeiten für eine Kakteenkultur geboten. Das Gewächshaus erlaubt es in hohem Maße, den Kakteen die gewünschten Klima- und Pflegebedingungen zu schaffen. Mit entsprechenden zusätzlichen Einrichtungen können die Kakteen das ganze Jahr über im Gewächshaus gepflegt werden. Somit entfällt das jährliche Aus- und Einräumen. Und schließlich erhöht sich für den Kakteenfreund die für die Kultur zur Verfügung stehende Zeit. So kann er auch an verregneten Tagen im Trockenen sitzend, an seiner Sammlung arbeiten und sich an ihr erfreuen.
Gewächshaus Typ: bio-top III vom Hersteller Hoklartherm
Gewächshäuser werden mittlerweile in verschiedenen Größen, Konstruktionen und Preislagen im Fachhandel angeboten. Ein großes Gewächshaus ist auf Dauer leichter zu betreiben. Für die Klimaführung ergibt sich Dank des größeren umbauten Raumes ein viel breiterer Spielraum als bei kleineren Gewächshäusern, welches sich rasch erhitzt und auch wieder auskühlt. Dem begeisterten Liebhaber kann das Gewächshaus eigentlich nicht groß genug sein. In diesem Fall ist sicher günstiger, von vornherein ein größeres Gewächshaus anzuschaffen als zunächst ein kleines und dies später zu erweitern oder durch ein zweites zu ergänzen. Andererseits sollte der Kakteenfreund bei der Entscheidung für die Größe des Gewächshauses jedoch auch bedenken, wie viele Kakteen er eigentlich überblicken und mit der gebotenen Sorgfalt pflegen kann. Bei einer zu großen Anzahl von Kakteen besteht sonst die Gefahr, daß das Hobby schnell in eine stressige und belastende Arbeit ausartet. Viele angebotene Kleingewächshäuser erfordern, zumindest laut Herstellerangabe, weder eine Baugenehmigung noch eine Bauanzeige. Jedoch ist die Rechtslage in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich. In vielen Gemeinden bestehen zudem auch örtliche Bausatzungen. Es empfiehlt sich daher, rechtzeitig Informationen einzuholen und den Nachbar zu verständigen. Auskünfte über Baugenehmigungen können beim zuständigen Bauordnungsamt eingeholt werden.
Standort: Wie das Gewächshaus beschaffen sein soll, hängt weitgehend von den örtlichen Gegebenheiten ab. Die einfachste Form ist das mit einer Längsseite an ein Gebäude angelehnte Gewächshaus (Anlehngewächshaus) mit einseitig nach außen abfallendem Pultdach. Man kann dabei je nach seiner Breite den Gang an der Wand vorsehen und eine Seitenstellage auf der Fensterseite. Bei größerer Breite plant man den Gang in der Mitte, ein Beet an der Gebäudewand und auf der Fensterseite eine Stellage. Der Nachteil dieses Hauses ist aber, daß es verhältnismäßig wenig Licht erhält, denn die Gebäudewand gibt immer, auch wenn sie hell gestrichen ist, wesentlich weniger Licht ab als der Himmel. Sie muss also in jedem Falle schneeweiß getüncht werden. Ferner bekommt ein solches Haus bei Ost- oder Westlage nur knapp einen halben Tag Sonne, während es sich bei Südlage zu stark erhitzt und bei entsprechender Lüftung besonders stark austrocknet. Häufig ist es in Gewächshäusern die allzu trockene Luft, die die Pflanzen nicht so gedeihen lässt, wie man gehofft hatte. Ideal wäre da ein Gewächshaus, das entweder frei steht oder mit seiner Stirnseite an eine Gebäudesüdwand angelehnt werden kann und dessen Satteldach sich nach Osten und nach Westen neigt. Selbstverständlich hält man auch diese Stirnwand strahlend weiß. Das Gewächshaus soll natürlich in jedem Falle so stehen, daß es möglichst gar keinen Schatten erhält. Für die Größe des Gewächshauses gibt es einen weiten Spielraum, der eigentlich nur durch den im Garten zur Verfügung stehenden Platz, eventuelle baurechtliche Richtlinien und die Finanzkraft des Besitzers begrenzt wird.
Konstruktion: Zunächst sollte der Gewächshausinteressent entscheiden, ob er es selbst konstruieren will oder ob er sich für eines der angebotenen Fertiggewächshäuser entscheiden will. Da der Fachhandel eine breite und ausgereifte Palette an Konstruktionen anbietet, ist eine Eigenkonstruktion dem technisch erfahrenen Liebhaber zu empfehlen. Fertiggewächshäuser werden meist als Bausatz geliefert, wo anhand der Konstruktionsanleitung ein problemloser Aufbau gegeben ist.
Die tragende Konstruktion der Gewächshäuser kann aus Stahl oder Aluminium bestehen. Holzgewächshäuser können nicht empfohlen werden. Die Holzteile müssen, um tragfähig genug zu sein, eine gewisse Stärke haben und nehmen dadurch zu viel Licht weg. Zur Eindeckung steht zunächst das übliche Glas (Silikat- oder Blankglas) zur Verfügung. Es sollte mindestens eine Dicke von 4 mm vorweisen. Im Gartenbau gibt es zwei verschiedene Arten von Glasformen. Blankglas ist beiderseits wie Fensterglas glatt und durchsichtig. Nörpelglas dagegen ist auf der einen Seite glatt, auf der anderen aber genörpelt. Dadurch wird das Licht etwas gestreut. Jedoch biete Nörpelglas keine Gewähr dafür, daß es nicht doch zu Verbrennungen an den Kakteen kommen kann. Sie müssen daher gerade im Frühjahr auch unter Nörpelglas leicht schattiert werden. Blankglas und Nörpelglas weisen etwa die gleiche Bruchfestigkeit, Lichtdurchlässigkeit und Wärmeleitfähigkeit auf. Glas ist ein sehr bewährtes Eindeckmaterial für Gewächshäuser.
Es altert nicht und hat eine hohe Lichtdurchlässigkeit von 90-92 %. Ultraviolettes Licht wird allerdings fast völlig verschluckt. Ferner ist Glas auch, ohne daß Kratzer zurückbleiben, leicht zu reinigen.
Durch die Verwendung von Kittbändern, dauerelastischem Kitt oder die bei Aluminiumprofilen mögliche kittlose Verglasung, ist das Einsetzen der Scheiben heute für den Liebhaber kein Problem mehr. Nachteilig ist die hohe Wärmeleitfähigkeit des Glases (hoher K-Wert), die im Winter zu starken Wärmeverlusten führt. Man kann, um diesen Nachteil zu begegnen, das Gewächshaus in der Art eines Doppelfensters verglasen. Doch ist eine Schmutzansammlung (Algen und Pilze) zwischen den Scheiben auf Dauer nicht auszuschließen. Durch die geringe Bruchfestigkeit wäre die Gefahr groß, dass bei den im Früh- und Hochsommer gefürchten Hagelunwettern, Schäden entstehen. Kakteenfreunde, die in höher gelegene Regionen wohnen, sollten zusätzlich noch die Tragfähigkeit berüchsichtigen. Entsprechende Zentimeter Nassschnee erreichen eine hohe Last und können die Scheiben eindrücken. Die bessere Lösung ist die Verwendung von Stegdoppelplatten (Hohlkammerplatten). Durch die Luftkammern dieser Platten ergibt sich eine gute Wärmeisolation, wesentlich bessere Bruchsicherheit und Belastungsgröße.
Viele Stege zerstreuen zudem das Licht. Die Lichtdurchlässigkeit beträgt 85-90 %.
Stegdoppelplatten altern und vergilben nicht. Sie sind jedoch verhältnismäßig weich und müssen daher vorsichtig gereinigt werden, damit sie nicht verkratzen. Die Befestigung der Platten ist nicht einfach. Da sie sich bei Wärme stark ausdehnen, können sie weder verschraubt noch fest eingekittet werden, sondern müssen beweglich gelagert werden. Die aufgebrachte einseitige "No-Drop-Beschichtung" verhindert das Abtropfen von Kondensat, was bei Blankglas immer wieder auftritt. Leider ist bei herkömmlichen Stegdoppelplatten auch keine UV-Durchlässigkeit gegeben, so daß die Pflanzen gerade an der Bedornung und am Pflanzenkörper blasser und kontrastärmer aussehen, als Kakteen die z.B. unter freiem Himmel gehalten werden. Beim Wuchs gedeihen Kakteen unter Silikatglas, wie auch unter Stegdoppelplatten gleich gut. Unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit, bei einer ganzjährigen Kultur, sind Stegdoppelplatten in jedem Fall die bessere Wahl. In der nachfolgenden Tabelle sind zusammenfassend die wichtigsten Eigenschaften aufgeführt.
Die optimale Lösung sind Stegdoppelplatten in der "Alltop-Ausführung". Es vereint die Vorzüge der Stegdoppelplatten und die Lichtdurchlässigkeit von Glas mit dem Zusatz, UV-Durchlässig zu sein.
Stegdoppelplatten altern und vergilben nicht. Die in der Dicke von 16 mm angebotenen Platten beweisen eine sehr hohe Belastbarkeit und Bruchsicherheit. Nachteilig ist hierbei der hohe Anschaffungspreis. Der Vollständigkeit halber seien hier noch 2 Eindeckmaterialien erwähnt. Zum Ersten wäre es das klassische Foliengewächshaus. Auf Grund der geringen Lebensdauer durch UV-Einwirkung, schlechter Witterungsbeständigkeit und ungünstigen Auswirkungen auf das Innenklima, sollte es als Kakteengewächshaus keine Verwendung finden. Zum Zweiten bieten diverse Hersteller Dreifachplatten aus Makrolon an. Mit einer Stärke von 16 mm beweisen sie eine sehr hohe Hagelfestigkeit und Bruchsicherheit.
Bildquellen: Beckmann
Die Wärmeleitfähigkeit (K-Wert) ist mit 2,4 der beste Isolationswert aller Eindeckmaterialien. Wegen der geringen Lichtdurchlässigkeit von 72%, ist Makrolon, was von den Kosten her bei der "Alltop-Verglasung" zu finden ist, für die lichthungrigen Kakteen leider nicht geeignet.
Eindeckstoffe und Eigenschaften
  Folie 3-fach Platten aus Makrolon Blankglas Isolierglas doppelte Verglasung mit Blankglas Stegdoppelplatten aus Polycarbonat mit "No-Drop-Beschichtung" Platten aus Plexiglas "Alltop"
Stärke in mm ca. 0,2 16 4 ca. 16,5 6 8 10 16 16
UV-Durchlässigkeit nein nein nein nein nein nein nein nein ja
Lichtdurchlässigkeit in % 89 72 90,8 83 82 81 80 76 91
Lichtbeständigkeit gering gut sehr gut sehr gut gut gut gut gut sehr gut
Hagelfestigkeit sehr gering sehr gut gering gut gut sehr gut sehr gut sehr gut gut
Bruchsicherheit gut sehr gut gering gering gut sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut
Tropfresistenz sehr gering gut gering gering gut gut gut gut sehr gut
Wärmedurchgang K-Wert 8,5 bis 10 2,4 6,0 3,0 3,6 3,3 3,0 2,3 2,8
Quelle: Angaben diverser Hersteller
Belüftung und Heizung
Belüftung: Im Vergleich zum Freiland steht aber den Pflanzen im Gewächshaus insgesamt gesehen, unter Berücksichtigung des schrägen Lichteinfalls, der Träger und der Stellagen, oft nur die Hälfte der verfügbaren Strahlungsenergie zur Verfügung. Bereits bei der Konstruktion bzw. bei der Auswahl des Gewächshauses ist der Lüftung große Aufmerksamkeit zu widmen. Ein Gewächshaus in dem Kakteen kultiviert werden, sollte möglichst sonnig stehen. Wegen des "Gewächshauseffektes" wird es sich aber sehr rasch erhitzen.
Es müssen daher von vornherein entsprechend große Lüftungsfenster vorgesehen werden. Es ist nützlich, wenn nicht nur oben am Dach Lüftungsfenster angebracht sind , durch die die erhitzte Luft austreten kann, vielmehr sollten auch an den Stehwänden Seitenfenster oder eine zu öffnende Tür vorhanden sein, durch die kühlere Außenluft einströmen kann. Erst hierdurch wird eine Luftumwälzung gewährleistet. Wie schon im Kapitel Frühbeet beschrieben, erleichtern automatische Fenster- und Türöffner die Klimatisierung des Gewächshauses sehr. Der Einbau eines Hochleistungs-Ventilators (Fördervolumen ca. 600 m³/h) wäre hierzu alternativ zu nennen.
Heizung: Ebenfalls sollte bei der Planung überlegt werden, ob und gegebenenfalls wie das Gewächshaus beheizt werden soll. Die beste Lösung ist hierbei die Warmwasserheizung, die bei entsprechenden Heizrohren eine gleichmäßige und gut regulierbare Heizmöglichkeit bietet. Die ideale Lösung wäre ein Anschluss an die heimische Heizungsanlage. Man kann auch durch ungleichmäßiges verlegen eine unterschiedliche Überwinterungstemperatur erreichen (bei größeren Gewächshäusern), so daß kühler zu überwinternde Gattungen auf ihrer Seite die notwendige Temperatur erhalten. Ein eigener Raumthermostat erledigt hierbei die Regulierung der Temperatur.
Im Betrieb teuer, aber in der Installation einfach ist der Betrieb mittels einer elektrischen Heizung. Im Handel werden hierbei Heizlüfter in verschiedenen Größen und Leistungsklassen angeboten. Die Ausstattung sollte aber schon im Bereich von 2000 Watt liegen, wobei umschaltbare Geräte 1000/2000 Watt zu empfehlen sind. Hier kann die Heizleistung an die jeweilige Witterung angepasst werden. Rippenrohrheizungen oder Ölradiatoren können für den Betrieb auch verwendet werden. Um die Wärme im Gewächshaus gleichmäßig zu verteilen sollte über den Einsatz eines Ventilators nachgedacht werden. Zu den Nachteilen einer elektrischen Beheizung, zählt die sehr hohe Leistungsaufnahme. Gerade bei stetig steigender Energiekosten sollten somit Wärmeverluste am Gewächshaus so gering, wie möglich gehalten werden. Eine gute Isolation des Gewächshauses ist daher notwendig.
Eingedeckt mit Doppelverglasung oder Stegdoppelplatten, im Winter der Einsatz von Styropor-Platten der nicht für den Lichteintritt wichtigen Seitenscheiben und gutes Abdichten der Fugen und Ritzen, vor allem an Türen und Fenstern, sollten hierbei die Wärmeverluste mindern. Sinnvoll ist auch der Einsatz von Luftpolsterfolien, die in den letzen Jahren angeboten werden. Sie ermöglicht gegenüber Styropor-Platten wesentlich mehr Lichtdurchlässigkeit und erreicht eine gute Isolierwirkung. Verglasungen unter 16 mm Dicke empfehlen wir in jeden Fall zu isolieren. Gegen überraschende Stromausfälle kann eine Petroleumheizung diese kritische Zeit überbrücken.
In Zeiten steigender Energiekosten, ist die Propangasheizung als derzeit effektivste Möglichkeit der Gewächshausbeheizung zu nennen. Die Investitionskosten für solch eine Anlage sind zwar anfangs erst einmal höher, als der Betrieb mit elektrischen Heizlüftern, die Betriebskosten für die Erzeugung von Wärme sind aber wesentlich geringer, so dass sich eine Anlage schon nach wenigen Jahren rentiert. Zum Schutz vor einer unerwartet leeren Flasche, gerade in einer kalten Winternacht, empfehlen wir Anlagen mit Doppelventilen. Sie ermöglichen den Anschluss von 2 Flaschen. Ist eine Flasche verbraucht, wird automatisch auf die andere Flasche umgeschaltet. Man hat also genug Zeit, die leere Flasche zu tauschen. Umweltfreundliche Technik mittels Katalysatorbrenner ermöglicht einen Wirkungsgrad von bis zu 99% und erzielt eine Kohlenmonoxid freie Verbrennung. Soviel zu den Vorteilen. Natürlich gibt es zum Betrieb mit Propangasheizern auch wieder Nachteile, die an dieser Stelle auch genannt werden müssen. Propangas ist ein hochexplosives Gas, was schwerer als Luft ist. Bei falschem Umgang können hierbei gefährliche Situationen entstehen. Die heutigen Verbrennungsanlagen sind so konzipiert, das bei ausgehender Flamme kein Gas mehr entweicht, doch sollte man nicht leichtsinnig hiermit umgehen. Für eine Verbrennung muss gerade bei kleineren Gewächshäusern, genügend Sauerstoff zur Verfügung stehen, sonst könnte die Anlage nach kurzer Zeit nicht mehr die gewünschte Leistung liefern oder sogar im schlimmsten Fall ausfallen. Somit ist eine Be- und Entlüftungsmöglichkeit einzurichten. Bei der Verbrennung von Propangas entsteht Kohlendioxid und Wasser, letzteres ist für unsere Kakteen im Winterquartier immer eine Gefahr (Schimmel- und Fäulnisbildung).
Abhilfe schafft ein elektrischer Luftentfeuchter, der mittels elektronischem Hygrometer oder zeitgesteuert die Gewächshausluft reinigt. Zusammenfassend sollte der Kakteenfreund, der mit dem Gedanken spielt, ein Gewächshaus zu errichten, die Prospekte diverser Hersteller studieren oder wenn sich die Gelegenheit bietet, die Angebote auf der Ausstellungsfläche begutachten. Gartenbauausstellungen und eine Besichtigung bei Gartenfreunden könnten hierbei eine willkommene Entscheidungshilfe, für die geplante Anschaffung sein.
Bildquellen: Beckmann
Geeignete Pflanzen: Ein gut ausgestattetes Gewächshaus bietet viele Möglichkeiten, ein bestimmtes Klima einzustellen und aufrechtzuerhalten. Grundsätzlich können im Gewächshaus Kakteen mit unterschiedlichen Kulturansprüchen sehr erfolgreich gepflegt werden. Andererseits sind natürlich gewisse Grunddaten des Klimas vorgegeben, die nicht beeinflusst werden können, weil sie von der Gewächshauslage des Kakteenfreundes abhängt. So ergeben sich andere klimatische Bedingungen am Rheingraben, als im Mittelgebirge oder an der Küste. Ein in einer warmen Region vollsonnig gelegenes Gewächshaus ist natürlich besonders geeignet zur Pflege sonnen- und wärmeliebender Kakteen. Der Kakteenfreund wird hier vielleicht eine Sammlung Melocacteen, Discocacteen, Astrophyten und weiße Mammillarien aufbauen. Andererseits werden Hochgebirgskakteen wie Lobivien, Rebutien, Sulcorebutien und andere in diesem Gewächshaus, auch bei allem Lüften und Schattieren, nicht optimal gedeihen. Mit diesen Kakteen wiederum wird aber ein Kakteenfreund Erfolg haben, dessen Gewächshaus in einer rauhen Region mit einer besonders guten Belüftung ausgestattet ist. Eine leichte Schattierung durch einen Baum oder Haus über die heißen Mittagsstunden wäre kein Nachteil für die Kultur von Notocacteen, grünen Mammillarien, Gymnocalycien und vielen Parodien. In einem durch viele Bäume und Häuser stark schattierten Gewächshaus kann ein Liebhaber sich auf die Pflege epiphytischer Kakteen konzentrieren.
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