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Reisebericht: Ägypten, Luxor, Nilkreuzfahrt, Hurghada, Sol Y Mar Makadi Star&Spa (Neu: JAZ Makadi Star&Spa)
Karnak-Tempel: Wie schon erwähnt, sollte der nächste Tag sehr früh beginnen. Nach dem Wecken um 6 Uhr (geweckt wird jede Kabine per Telefon, außer Sie bestellen diesen Service an der Rezeption ab), hatte man bis 7 Uhr die Möglichkeit ein reichhaltiges Frühstück zu genießen. Pünktlich um 7 Uhr war Abmarsch der den jeweiligen Reiseleiter zugeteilten Gruppe, wo wir nach kurzer Zeit den Karnak-Tempel erreichten. Nach Vorfällen in den vergangenen Jahren bemüht sich das Land sehr engagiert, dem Touristen einen sicheren Urlaub zu gewährleisten. So werden Sie nicht umhin kommen, dass man vor öffentlichen Einrichtungen durch Personenschleusen mit Taschenkontrollen über sich ergehen lassen muss. Sehen Sie es positiv. Es dient zur Sicherheit aller. Man gewöhnt sich aber recht schnell an diese Maßnahmen. Nun konnte die Führung durch das sehr weitläufige Areal des Karnak-Tempels beginnen. Er erstreckt sich auf einem Gebiet von 250 000 m². Dutzende von Herrscher bauten, veränderten und erweiterten in einem Zeitraum von über 13 Jahrhunderten diesen großartigsten aller ägyptischen Tempelanlagen. Über eine widderköpfige Sphinx-Allee befindet sich hinter dem Eingang der Amun-Tempel, westlich davon das Heiligtum des Khonsu sowie der Festtempel des Thutmosis III. Herzstück ist der große Säulensaal mit 134, in 16 Reihen angeordneten riesigen Säulen, deren Umfang etwa 10 m beträgt und zwischen 13 m und 24 m in die Höhe ragen. Erbauer des Säulensaals war Ramses I. und sein Sohn Sethos I. Vollendet wurde er von Ramses II. Reliefs an den Säulen und Wänden zeigen Sethos I. und seinen Sohn Ramses II. beim Darbringen von Opfergaben und Kampfszenarien. Hinter dem Säulensaal steht der aus Rosengranit gefertigte Obelisk der Pharaonin Hatschepsut. Etwas abseits befindet sich der Heilige See, der Priestern überwiegend für rituelle Bootsfahrten und Waschungen diente. An seinem Ufer steht ein riesiger Granitskarabäus. Amenophis III. weihte ihn dem Sonnengott Atum-Chepre. Der Legende nach, geht ein Wunsch in Erfüllung, wenn der Skarabäus 5 Mal umrundet wird. In den Abendstunden findet auf dem Gelände eine Sound&Light-Show statt, wo in einer monumentalen Wanderung durch das Areal, untermalt von wechselseitig angestrahlten Objekten, die Geschichte dieser heiligen Stätte erzählt wird. Durch die Dunkelheit, gekoppelt mit den durch Licht in Szene gesetzten Objekten und den wechselseitigen Dialogen, versetzen Sie für einen Augenblick in die Zeit der Pharaonen.
Eintrittskarte Karnak-Tempel
Widderköpfige Sphinxstatuen bilden eine Allee am Eingang
Touristengedränge in den Vormittagsstunden
Ausschnitt des großen Säulensaals
Führungen finden mit Beginn der Dunkelheit, gestaffelt in mehreren Sprachen, statt.
  Obelisk der Hatschepsut
  Skarabäus des Amonophis III.
Unmittelbar nach der Rückkehr begann die Kreuzfahrt mit dem Ablegen des Schiffes und dem ersten Ziel Edfu. Die sich ständig abwechselnde Vegetation und Topografie am Ufer des Nils ließ keine lange Weile aufkommen. Am Nachmittag erreichten wir die Schleuse in Esna, wo Händler in kleinen Booten schon längst auf uns warteten. Mit viel Geschrei und merkwürdigen Spitznamen (Männer nannte man einheitlich Rambo, Frauen hießen Claudia) lockte man interessierte Touristen an die Reling, wo kleine Päckchen mit den verschiedensten Textilien (meist sehr farbenfrohe und kitschige Galabias) nach oben geworfen wurden, um dann unmittelbar in die Preisverhandlungen überzugehen. Bestand kein Interesse, so warf man das Päckchen einfach wieder hinunter. Dem handelnden Ägypter zeichnet hierbei aber besonders Ausdauer und Hartnäckigkeit aus. Da gerade mehrere Schiffe vor der Schleuse warteten, teilte sich der schwimmende Marktplatz ein wenig auf. Zur Schleuse in Esna muss noch hinzugefügt werden, dass in einer Stunde maximal 2 Kreuzfahrtschiffe stromaufwärts und die
Nilimpression auf der Fahrt nach Edfu
Textilhändler mit ihren kleinen Schiffen an der Schleuse in Esna
gleiche Anzahl stromabwärts abgefertigt werden können. Somit war die Dunkelheit schon herein gebrochen, als wir die überwiegend noch in Handarbeit betriebene Schleuse passierten. Ein im Bau befindliche zweite Schleuse soll hierbei für deutlich kürzere Wartezeiten sorgen.
Horus-Tempel in Edfu: Nach dem frühzeitigen Wecken und einem reichhaltigen Frühstück, sammelten sich die Gruppen wieder in der Lobby, um in Richtung Horus-Tempel aufzubrechen. Der etwa 100 km südlich von Luxor gelegene Tempel gilt als der besterhaltende des Landes. Horus, der Gott in Falkengestalt und Sohn des Osiris, bewacht als Granitskulptur den Eingangsbereich. Auf den Reliefs in den beiden Säulensälen und auf den Wänden sind die mit dem Tempel verbundenen Rituale dargestellt. In der Tempelumgebung findet man beachtenswerte Darstellungen von Prozessionen und Illustrationen zur Horus-Legende. Unmittelbar nach unserer Rückkehr legte das Nilschiff ab. Wir verbrachten die Zeit auf dem Sonnendeck um, die vorbei ziehende Landschaft und ein Sonnenbad zu genießen. Am Nachmittag erreichten wir Kom Ombo. Hier wartete in der Hitze des Nachmittags der dortigen Doppeltempel auf eine Besichtigung.
Eintrittskarte Horustempel
Der Horus-Tempel in Edfu
Innenhof der Tempelanlage Granitfalke im Hof des Horustempels
Nilimpression auf der Fahrt nach Kom Ombo, Eisenbahnlinie von Luxor nach Assuan Der Doppeltempel von Kom Ombo ist schon vom Ufer aus zu sehen
Doppeltempel von Kom Ombo: Die Tempelanlage, nur 65 km von Assuan entfernt, liegt auf einer Anhöhe über dem Flussufer. Es handelt sich um einen Doppeltempel, der dem Krokodilgott Sobek im südlichen und dem falkenköpfigen Horus im nördlichen Teil geweiht ist. Den Vermutungen nach war es eine Stätte der Versöhnung zwischen den beiden verfeindeten Kräften der Finsternis und des Lichts. Vor Beginn der Dampfschiffzeit im 19 Jahrhundert fanden sich hunderte Krokodile
Eintrittskarte vom Tempel in Kom Ombo
zur Paarung oder zu einem Sonnenbad auf einer Sandbank in der Nähe des Tempels ein. In einer der Kapellen kann heute noch ein mumifiziertes Krokodil besichtigt werden.
Mumifiziertes Krokodil Die Tempelanlage aus einer anderen Perspektive
Tempelportal Traumhafte Aussicht auf den Nil
Nach genügend individueller Besichtigungszeit, kehrten wir wieder auf das Schiff zurück. Kurz darauf legten wir auch schon wieder ab, um am späten Abend die Stadt Assuan anzulaufen.
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13.09.2005 - 27.09.2005
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